Es gibt Termine, die bleiben einem lange im Gedächtnis. Für mich war die Polizeistreife mit der Polizeistation am Raschplatz genau so ein Termin.
An diesem Abend habe ich ein Hannover erlebt, das viele von uns im Alltag kaum zu Gesicht bekommen. Orte, an denen Drogenabhängigkeit, Kriminalität und menschliche Schicksale aufeinandertreffen. Hinter dem Hauptbahnhof, am Stellwerk, am Kröpcke, am Steintor – überall wurde deutlich, vor welchen Herausforderungen unsere Polizei Tag für Tag steht.
Dabei geht es nicht nur um Straftaten. Es geht um Menschen. Um Menschen, die Hilfe brauchen. Um Menschen, die andere ausnutzen. Und um Polizistinnen und Polizisten, die in jeder Schicht schwierige Situationen einschätzen, deeskalieren und oft innerhalb von Sekunden die richtigen Entscheidungen treffen müssen.
Mich hat besonders beeindruckt, mit welcher Ruhe, Professionalität und Erfahrung die Beamtinnen und Beamten gearbeitet haben. Jeder Einsatz war anders. Jeder Einsatz verlangte Aufmerksamkeit, Fingerspitzengefühl und Präsenz.
Dieser Abend hat mir einmal mehr gezeigt: Sicherheit entsteht nicht von allein. Hinter ihr stehen Menschen, die rund um die Uhr Verantwortung übernehmen, häufig in Situationen, die wir uns kaum vorstellen können.
Mein herzlicher Dank gilt der Polizeistation am Raschplatz und allen Polizistinnen und Polizisten für die offenen Einblicke und vor allem für ihren täglichen Einsatz. Ihr sorgt dafür, dass Hannover ein Stück sicherer ist, dafür gebühren euch Respekt und Anerkennung.
Sicherheit bedeutet für mich dabei immer beides: eine starke Polizei und gleichzeitig Hilfe für die Menschen, die Unterstützung brauchen. Nur so können wir Kriminalität wirksam bekämpfen und den Zusammenhalt in unserer Stadt stärken.